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2010/05/05

Capitalism isn’t working!

Filed under: Globalisierung,Weltwirtschaft — dienagashi @ 23:37

In uns’rer komplizierten Welt hat es Berufe,
die von uns kaum wer versteht.
Zum Beispiel gibt es Menschen, deren
Hauptaufgabe drin besteht,
die Milliarden ihrer Kunden
irgendwo zu investieren
für fünf Minuten, dann zurück
und ein Prozent Gewinn kassier’n.
Das macht Millionen Menschen arbeitslos,
und arm und krank und tot,
hat für die Menschheit keinen Zweck
und macht die Weltwirtschaft marod.
Nur ein paar Reiche können davon
steuergünstig profitier’n,
sie werden reicher
und sie geben nichts mehr her,
sie haben Yachten, Jets und Villen,
ham sogar ihr eig’nes Heer.
Man könnte meinen diese Kerle
ham uns einiges voraus

Aber wir, wir sehen besser aus!

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5. Mai Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Filed under: Solidarität — dienagashi @ 12:35

Rabinovici’s Worte mahnen uns weiterhin zu Achtsamkeit!

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Wie kam es in Österreich zum „Gedenktag 5. Mai“?

fremdschämend und fassungslos

Filed under: Soziales — dienagashi @ 00:27

Die wachsende soziale Kälte im Land ist in diesen Tagen wieder besonders spürbar.
In der Nacht wurde in der Stadt Salzburg ein Bettler-Lager geräumt.
Es wird sicher nicht die letzte dieser Aktionen bleiben.
Fekter fordert ein zentrales bundesweites Bettler_innenregister.

Was folgt als nächstes?
Asylant_innenregister gibt es bereits. Dient womöglich als Vorlage zum Abschiebungen.

Es war auch ein turbulenter Tag rund um den Schwechater Flughafen.
Ein großes Lob an alle, die dort tapfer versucht hatten die Massenabschiebungen zu verhindern!

Dennoch bin ich in großer Sorge um die Menschlichkeit hierzulande.
Wenn ich einige Kommentator_innen mancher Tageszeitungen zu heutigen Geschehnisse durchlese,
fällt mir eine bisher nie dagewesene Kälte, Härte, gar Hass auf.
Ich glaube auch nicht, dass die (Wirtschafts)Krise alleine verantwortlich ist.
Gewiss, die fetten Jahre sind definitiv vorbei. Jetzt werden wieder Sündenböcke gesucht.

Ich hoffe, dass die Geschichte sich nicht wiederholt..

2010/05/01

Es gibt’s nichts zu feiern

Filed under: Soziales — dienagashi @ 15:20

Während die Großparteien Heute unter dem Motto Erster Mai sich feiern, reden sie tatsächlichen an die Problemen des Landes vorbei.
Mal ehrlich: wem interessiert tatsächlich die sogenannte Reichensteuer?
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wo die Menschen ernsthafte Sorgen haben, wie sie das tägliche Brot beschaffen, wird es keinem wirklich beruhigen, wenn nun auch die Reichen zur Kasse gebeten werden. Das sollten sie nämlich längst schon.
Für die Bedürftigen, die täglich die Wiener Tafel besuchen wird sich gar nichts ändern.
Genau so wenig, wie für die Langzeitarbeitslosen.
Ausgerechnet Heute wurden die neuen Zahlen der Arbeitslosen veröffentlicht.
Diese steigen kontinuierlich, sind durch die AMS Kurse nicht repräsentativ.

Brechts Worte sind aktueller denn je:
Wenn wir alle, die nichts haben nicht mehr erscheinen,
wo das Essen ausliegt könnte man meinen, wir brauchten nichts.
aber wenn wir kommen und nichts kaufen können weiß man Bescheid.

Die sogenannte bedarfsorientierte Mindestsicherung wird die Probleme auch nicht lösen.
Es sind nur Almosen verbunden mit Bedienungen wie:
Eigenes Vermögen und Einkommen müssen bis auf wenige Ausnahmen eingesetzt werden, bevor eine BMS-Leistung in Anspruch genommen werden kann.

Im Grunde ist es die österreichische Variante der HARZ IV, daher ist es anzunehmen, dass viele Menschen aus persönlichen Gründen es gar nicht in Anspruch nehmen werden.

Alle reden am Tag der Arbeit über die Arbeitsmarktkrise. Wobei diese ist keine Krise mehr, mittlerweile ist es ein Dauerzustand.
Sich zu feiern und über den Festtag des Proletariats zu reden ist verlogen und respektlos gegenüber die Tausenden von Armut betroffenen Menschen im Lande.
Es gibt’s nämlich nichts zu feiern.

jenseits kultureller Differenzen

Filed under: Solidarität — dienagashi @ 01:25

„Ein schönes Projekt gegen Rassismus wurde zur Zielscheibe“
– so hat es jemand die Verhaftung der Spieler des FC Sans Papiers Gestern auf twitter beschrieben. Gleichzeitig dürften wir eine noch nie dagewesene Selbstmobilisierung junger Menschen beobachten, viele waren vor Ort, sie alle haben versucht sich für die Befreiung der Verhafteten einzusetzen.

Besonders tragisch, dass die Spieler des FC Sans Papiers für sich selbst Widerstand anders definieren:
die FC Sans Papiers-die Bunten stellen ein Team dar, welches unsere planetäre Gemeinsamkeit
wie im Boot zusammen hält, und Hoffnung für das Fußballspiel zeigt, indem jenseits kultureller Differenzen jeder seinen Beitrag leistet. Wir sind Global Players, anstatt auf der Straße zu demonstrieren, die Kirchen oder andere Gebäude zu besetzen, demonstrieren wir auf dem Spielplatz unsere Solidarität mit allen Menschen, die der „Nationalstaat“ und die Europäische Union illegalisieren.

Sie stehen für friedliche Solidarität, sie glauben fest daran mit Sport die Welt zum Besseren verändern.
Das habe sie auch, ganz gewiss. Gegenüber der fekterische Asylpolitik hat es wohl nicht gereicht.

Es ist Zeit wieder auf die Straße zu gehen!
Mal spontan, wie gestern, mal sich organisierend wie zu letzt beim Lichtertanz.
Wenn es notwendig monatlich oder wöchentlich, immer wieder!

jenseits kultureller Differenzen – miteinander, für einander.

2010/04/30

Kontakt / Impressum

Filed under: Impressum — dienagashi @ 23:19

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Georgina El-Nagashi

1040 Wien

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Ein Neubeginn

Filed under: Persönliches — dienagashi @ 18:44

Nun es ist so weit.

Ich habe relativ lange darüber nachgedacht, ob ich mich erneut dem Schreiben widme.

Vieles spricht dafür, einiges hat mich noch zurückgehalten. Ich war gewohnt unter Pseudonym zu schreiben. Es hat in den Jahren 2003-2004 angefangen und es hat Spaß gemacht. Ich habe in dieser Zeit viele  interessante Menschen kennengelernt. Es war auch „In“ einander auf Blogger_innen treffen persönlich zu begegnen. Wir kannten einander gut. Das Pseudonym gab mir ein gewisser Schutz nach außen hin. Gab mir das Gefühl weniger angreifbar zu sein von manchen unbequemen Kommentator_innen. Manche meiner Kontakte  fand  ich später auf facebook und twitter wieder.

Meine erste Überlegung war:  mein altes Blog wieder zu „bespielen“ (mein letzter Eintrag war vor drei Jahren). Dann die Frage:  soll ich weiterhin unter Pseudonym bloggen oder wage ich es aus der Anonymität heraus unter meinen Namen zu schreiben. Damals war eine sehr lebendige Blogger_innen Szene auf twoday.net , Heute empfinde ich das Format nicht mehr zeitgemäß. So beschloss ich hier neu zu starten.

Noch ein wenig unsicher hier, gleich aber sehr neugierig auf die neue Möglichkeiten, welche  dieses Format in sich birgt.

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